Die Sinne eines Hundes

6. Oktober 2021
Der Geruch von köstlichem Futter, der hüpfende Ball beim Spielen, das Rascheln der Leckerlitüte oder der Ruf von Frauchen und Herrchen – hier sind alle Sinne gefragt! Erfahre hier mehr zu den Sinnen eines Hundes. 


Nimm die Welt durch meine Schnauze wahr

So wie wir Menschen die Welt zuerst mit den Augen wahrnehmen, registriert ein Hund sein Umfeld vor allem mit der Nase. Die Fähigkeiten sich zu orientieren, alles und jeden am Geruch zu erkennen sowie Geräusche, Töne und Laute zu hören, sind bei Hunden weit besser entwickelt als beim Menschen. Erfahre hier, wie ausgeprägt die Sinne bei Hunden sind und was sie von Menschen unterscheidet. 


Immer der Nase nach – die Nase als bestes Sinnesorgan des Hundes

Während für uns Menschen das Auge das wichtigste Sinnesorgan darstellt, ist es für den Hund die Nase. Sie dient ihm als Informationszentrale – er entdeckt, entschlüsselt und erlebt so seine Umwelt. Das Riechvermögen eines Hundes übersteigt das eines Menschen millionenfach. Gerüche werden aber nicht nur besser gerochen, sondern Deine Fellnase kann sie auch viel feiner interpretieren. Daher ist es beispielsweise auch so wichtig, dass es ausreichend Möglichkeiten zum Schnüffeln beim gemeinsamen Spaziergang gibt und immer wieder neue Reize in Form von neuen Wegen und Routen geschaffen werden. Hier gibt es jede Menge (für die Nase) zu entdecken und im Nachhinein für Deinen Hund zu verarbeiten.


Ohren aufgestellt – Hundeohren sind kleine Radarschirme

Wusstest Du, dass einem Hund allein für die Bewegung seiner Ohren bis zu 17 Muskeln zur Verfügung stehen? Dadurch ist er körperlich in der Lage seine Ohren in die entsprechende Richtung zu bewegen aus der er ein Geräusch gehört hat und dieses perfekt zu orten. Da ist es nicht verwunderlich, dass auch das Hörvermögen unseres Vierbeiners wesentlich besser funktioniert als bei uns. Darüber hinaus sind Hunde uns auch bei den anatomischen Gegebenheiten und der Aufnahme von Schwingungen überlegen.
Ebenso wie mit seiner Nase kann ein Hund auch beim Hören besser differenzieren als wir. Geräusche werden fein unterschieden, Schritte schon aus weiter Entfernung gehört und dementsprechend kann der Postbote schon auf Knopfdruck angebellt werden, obwohl er noch gar nicht an der Tür ist. Hunde verfügen über ein selektives Gehör. Das bedeutet, sie hören nur auf Geräusche, die sie an sich adressiert verstehen – bspw. das Rascheln einer Tüte – da kann doch nur ein Leckerli für sie drin versteckt sein, oder?! Sollte Dein Hund also mal wieder nicht hören beim Üben von Kommandos…es wird vermutlich nicht daran liegen, dass er es nicht gehört hat. ;-)


Die Augen eines Hundes: Wenn man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht…

Hat Dein Hund sich schon mal tollpatschig angestellt oder ein Leckerli in der Nähe nicht gefunden? Das ist gar nicht mal so überraschend, denn Hunde sehen weitaus schlechter als Menschen. Sie können weder Objekte in der Nähe direkt scharf erkennen, noch können sie auf Distanz gut sehen. Das liegt daran, dass ihre Augen wesentlich empfindlicher gegenüber Licht und Bewegungen als unsere sind. Hundeaugen sind außerdem flacher, weswegen sie Entfernungen schlechter einschätzen können. Aber wie sehen Hunde denn nun? Die optische Wahrnehmung von Hunden ist auf Bewegung ausgerichtet, auf die sie schnell und fast automatisch reagieren. Hunde können also generell besser bewegende als stille Objekte wahrnehmen. Außerdem sind unsere Vierbeinerfreunde kurzsichtig – je weiter also etwas entfernt ist, desto schlechter können es Hunde sehen. Sie können dafür besser als Menschen bei schlechten Lichtverhältnissen sehen: Aufgrund ihres größeren Gesichtsfeldes können Hunde kleinste Bewegungen wahrnehmen und haben damit schon mal einen klaren Vorteil bei der Jagd. Die fehlende Weitsichtigkeit wird bei Wind aus der richtigen Richtung durch den Sinn Nummer eins ersetzt: die Nase.


Der Tastsinn des Hundes – der erste Sinn in seinem Leben
Hunde besitzen sogenannte Vibrissen (Tasthaare) über ihren Augen, an der Schnauze und am Unterkiefer, wodurch Dein Hund seine Umwelt schon durch feine Luftbewegungen ertasten kann. Zudem dienen weitere Haare auf dem Körper ebenfalls als Tastsensor. Diese nehmen Berührungen auf und übertragen sie auf die Rezeptoren, die wiederum den Reiz an die Haarfolikel weitergeben. Der Tastsinn ist für Hunde besonders wichtig, um emotionale und soziale Bindungen zu Artgenossen, anderen Tierarten und Menschen aufzubauen. 


Und wo bleibt der Geschmack?
Der Geschmackssinn spielt tatsächlich bei den Sinnesorganen eines Hundes überraschenderweise eine untergeordnete Rolle. Die Zunge hat dabei zwei Funktionen inne: Dank ihrer besonderen Beweglichkeit ermöglicht sie die Flüssigkeitsaufnahme und über das Hecheln findet Abkühlung statt, indem über die Zunge verdunstetes Wasser abgegeben wird. Während ein Hund lediglich über 1700 bis 2000 Geschmacksknospen verfügt, weist der Mensch sechsmal so viele auf. Aber wenn der Geschmackssinn eine untergeordnete Rolle spielt, wieso schmeckt ihm dann das Futter nicht? Das ist ein wenig irreführend, denn das hängt vorrangig mit dem Geruchssinn zusammen: Wenn das Futter für Deinen Hund nicht gut riecht, kommt der Geschmackssinn gar nicht mehr zum Einsatz, die Mahlzeit wird einfach abgelehnt.
Also, so schön oder lecker ein Futter auch aussehen mag – wenn der Geruch nicht stimmt, wird es hier zu keinem Geschmackserlebnis kommen. Daher solltest Du von Anfang an auf leckere Sorten setzen, die sich durch eine frische Zubereitung und hochwertige Inhaltsstoffe auszeichnen – und dabei ist es erst einmal egal, ob es sich um Trocken- oder Nassfutter handelt. Fakt ist jedoch, dass Nassfutter eben aufgrund seiner Feuchte auch geruchs- und geschmacksintensiver für Hunde ist. 

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