Futterumstellung beim Hund

25. November 2021

Mögliche Gründe für eine Futterumstellung bei Deinem Hund können sein:

  • Wechsel von Welpen- auf Adultfutter oder von Adult- auf Seniorenfutter
  • Wechsel von Trocken- auf Nassfutter und umgekehrt
  • Unverträglichkeiten oder Allergien
  • Erkrankungen, die eine Diätnahrung erforderlich machen
  • Übergewicht
  • Verfügbarkeit der Produkte
  • Kostengründe oder persönliche Vorlieben des Halters


Braucht Dein Hund Abwechslung auf der Speisekarte?

 
Die Meinungen der Experten gehen dahingehend auseinander, aber eine bunte Speisekarte ist nicht notwendig und sorgt schlimmstenfalls sogar für Verwirrung und einen gereizten Darm. Wer seiner Fellnase aber trotzdem etwas Abwechslung bieten möchte, kann auf unterschiedliche Futtersorten einer Marke zurückgreifen. Da sich Qualität und Zusammensetzung der einzelnen Sorten innerhalb einer Marke meistens ähneln, wird Dein Hund diesen Wechsel meistens gut vertragen. Bei uns findest du alles, was du für eine optimale Ernährung vom Welpen bis zum Hundeopi brauchst. Unser Hundefutter eignet sich aber auch prima für alle Fellnasen, die zu Unverträglichkeiten neigen oder für diejenigen, die auf eine schlanke Linie achten.
 

Eine schonende Futterumstellung

 
Auch wir Menschen kennen das Problem: Die Umstellung von ungesundem Fertigessen zu einer ballaststoffreichen Ernährung kann zunächst erstmal zu Bauchweh oder auch Durchfall führen. Bei unseren Vierbeinern verhält sich das ganz ähnlich. Der Gedanke ist ehrenwert, dem Körper ab sofort nur noch Gutes tun zu wollen, doch die Darmflora benötigt Zeit, um sich an die neue Zusammensetzung des Futters zu gewöhnen. Daher ist es wichtig, dass die Futterumstellung langsam und Schritt für Schritt erfolgt. Das Futter sollte nach Möglichkeit also bspw. nie zu Beginn des Urlaubs von Nass- auf Trockenfutter umgestellt oder ad hoc die Marke gewechselt werden. 
 
Zu Beginn solltest Du bis zu einem Viertel des neuen Hundefutters zu dem gewohnten Futter beimischen. Im Laufe der nächsten zwei Wochen kannst du den Anteil dann step by step erhöhen, bis irgendwann das Futter vollständig ausgewechselt ist. Sollte Dein Hund sehr wählerisch sein, hat er so zusätzlich die Möglichkeit, sich langsam an eine neue Geschmacksnote und den Geruch zu gewöhnen. Wenn Du den Eindruck hast, dass die zwei Wochen nicht ausreichen, kannst Du den Zeitraum selbstverständlich auch noch weiter strecken.
 

Warum sollte die Futterumstellung langsam passieren?

 
Dein Hund besitzt bestimmte Enzyme im Darmtrakt, um einzelne Bestandteile wie Fette, Kohlenhydrate, Proteine und auch andere Nährstoffe aus dem Futter verdauen zu können. Diese „Verdauungssäfte“ werden von den Organen wie Leber, Bauchspeicheldrüse und Gallenblase, je nach Bedarf, in unterschiedlicher Zusammensetzung gebildet. Wenn Du Deinen Vierbeinerfreund nun auf das neue Futter umstellst, kann es sein, dass dafür eine etwas andere Zusammensetzung notwendig ist, da bspw. ein höherer Proteingehalt oder Rohfaser-Anteil verdaut werden muss. Und genau darauf müssen sich die Organe dann erst einmal einstellen, was etwas Zeit benötigt. 
 

Die Umstellung von Nass- auf Trockenfutter

 
Diese Art der Futterumstellung gehört wohl mit zu den am weit verbreitetsten. Der Urlaub steht bspw. bevor und es ist von unterwegs generell einfacher auf das Trockenfutter aus der Tüte, als auf die stets gekühlte Dose zurückzugreifen. Grundsätzlich empfiehlt es sich, dass Deine Fellnase beide Futterarten kennt und akzeptiert. Zur Gewöhnung kannst Du einfach Kroketten morgens abwiegen und über den Tag verteilt als Belohnung einsetzen. Selbstverständlich solltest Du darauf achtgeben, dass die Tagesmenge dabei nicht überschritten wird. 
 
Typische Folgen einer zu schnellen Futterumstellung beim Hund

 
Manche Fellnasen vertragen eine Futterumstellung ohne Probleme – das ist jedoch eher die Ausnahme. Oftmals tauchen typische Magen-Darm-Symptome auf, wie:
 

  • Blähungen
  • Durchfall
  • Häufiger/ unregelmäßiger Stuhlgang
  • Erbrechen
  • Juckreiz
  • Nahrungsverweigerung
 
Sollte Dein Vierbeiner ein oder mehrere der genannten Symptome aufweisen, verringere den Futteranteil wieder und verbleibe für einige Tage bei dem geringeren Anteil. Die Symptomatiken bedeuten nicht direkt, dass das neue Futter nicht vertragen wird, sondern dass der Magen-Darm-Trakt sich zunächst an die Umstellung gewöhnen muss. Sollten die Beschwerden erneut bei einer erhöhten Futtergabe auftauchen, solltest Du überlegen, ob du vielleicht lieber ein anderes Futter probierst. Im Zweifelsfall ziehe am besten den Tierarzt Deines Vertrauens hinzu. Generell gilt, gewähre Deinem Hund etwas Zeit für die Umstellung, dann wird er sich sicher auch schon bald wieder auf die nächste Mahlzeit freuen.

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