Sicher durch die Dunkelheit!

18. November 2020

Lange Spaziergänge im Herbst und im Winter haben ihren ganz eigenen Reiz. Doch in der dunklen Jahreszeit steigt durch die schlechten Sichtverhältnisse auch die Unfallgefahr für Mensch und Hund. Regen, Nebel oder Schneematsch erschweren nicht nur die Sicht der Autofahrer, sie sind dadurch auch oftmals abgelenkt. Gerade kleine Hunde und solche mit dunklem Fell werden schnell übersehen; übrigens nicht nur von Autofahrern, sondern auch von Fahrradfahrern und Fußgängern. Damit ihr und eure Fellnasen sicher durch die dunkle Jahreszeit kommt, haben wir euch einige Tipps zusammengestellt.
Im Herbst und Winter sind Signal- und Leuchtfarben absolut empfehlenswert. Es gibt bereits für wenig Geld spezielle Brustgeschirre mit Reflektoren, LED-Halsbänder oder auch ansteckbare Reflektoren. Achtet bitte bei den Halsbändern darauf, dass diese nicht durch das Fell verdeckt werden.
Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, der legt sich für seinen Vierbeiner einen reflektierenden Hundemantel oder eine Hundeweste zu. Durch die große Fläche sorgen diese Varianten für eine deutlich bessere Sichtbarkeit. Beim Kauf eines Mantels oder einer Weste solltet ihr auf leichtes, hautverträgliches und atmungsaktives Material und natürlich auf die richtige Passform achten. Gerade der Hundemantel muss gut sitzen und darf kein Körperteil einschnüren oder auf der Haut scheuern. Er sollte aber auch nicht zu locker sitzen, damit euer Vierbeiner nicht an Gegenständen oder Sträuchern hängen bleibt. Ein Mantel ist gerade für alte oder kranke Hunde oder Rassen mit kurzem Fell und ohne Unterwolle empfehlenswert, da er gleichzeitig wärmt.
Auch eine reflektierende Leine kann sinnvoll sein. Hierbei muss bedacht werden, dass die Leine nur zu sehen ist, wenn Licht darauf fällt. Übrigens: Blinkende Reflektoren sind für Hunde oftmals eher irritierend und können auch untereinander zu Kommunikationsproblemen führen. Beim Spielen mit anderen Hunden und auf freien, geschützten Flächen solltet ihr daher gegebenenfalls die Sicherheitsausrüstung abnehmen.

Auch an andere denken:


Leuchtende Halsbänder und andere Reflektoren schützen den Hund bei Dunkelheit nicht nur im Straßenverkehr. Sie haben auch den Vorteil, dass die Hunde von Joggern und anderen Spaziergängern früher erkannt werden und diese sich nicht erschrecken müssen, weil plötzlich ein dunkler Hund „aus dem Nichts“ auftaucht.
 

Der Hund ist geschützt - und du?


Bitte vergesst nicht, auch euch selbst zu schützen und mit Reflektorbändern, Westen oder anklickbaren Reflektoren auszustatten. Optimal ist es, wenn ihr ein farblich ähnliches Equipment tragt wie eure Fellnase. So seid ihr schon von Weitem als Einheit zu erkennen. Auch eine Taschenlampe oder ein Smartphone kann beim Spaziergang gute Dienste leisten. So könnt ihr euren Hund bei Bedarf anleuchten und für andere bemerkbar machen.


Nach dem Spaziergang


Ein nasser Hund sollte in der kalten Jahreszeit nach dem Spaziergang abgetrocknet werden und sich zu Hause an einem warmen, trockenen und zugfreien Ort aufhalten, bis er wieder ganz trocken ist. Nasse Hunde sollten auch nicht auf kalten Untergründen wie Steinen oder Fliesen liegen, da dies Blasen- und Lungenentzündungen fördern kann.

   

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