Die passende Versicherung für Deinen Hund

17. Februar 2021
Wir wissen, es gibt aufregendere Themen und ganz ehrlich: Auch wir müssen uns beim Stichwort „Versicherungen“ das Gähnen verkneifen. Aber wenn wirklich mal etwas passiert oder Deine Fellnase operiert werden muss, kann es schnell richtig teuer werden. Deshalb wollen wir heute kurz und knapp die wichtigsten Versicherungen vorstellen, die Du für Deinen Hund (und am Ende des Tages auch für Dich) abschließen kannst.

Die Hundehaftpflichtversicherung


Eine Hundehaftpflichtversicherung übernimmt sämtliche Schäden, die Deine Fellnase bei Dritten verursacht. Dazu gehören Personen-, Sach- und Vermögensschäden. Sollte Dein Hund also zum Beispiel auf euren Nachbarn zu rennen, ihn dadurch zum Stolpern bringen, sodass dieser sich verletzt, dann greift die Hundehaftpflichtversicherung. Oder Dein Hund reißt sich von der Leine, rennt auf die Straße und verursacht dadurch einen Autounfall. Ohne Versicherung musst Du als Hundehalter mit Deinem privaten Vermögen aufkommen. Deine reguläre Haftpflichtversicherung deckt Schäden durch Hunde nicht ab.
 
Die Regelungen zur Hundehaftpflicht sind von Bundesland zu Bundesland verschieden. Es gibt Bundesländer, in denen eine gesetzliche Pflicht für die Hundehaftpflicht besteht (zum Beispiel in Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen). In anderen richtet sich dies nach der Körpergröße des Hundes oder nach einer Rasseliste. Informiere Dich bitte, wie das in Deinem Bundesland gehandhabt wird.
 

Hunde-OP-Versicherung oder Hundekrankenversicherung


Die Hunde-OP-Versicherung deckt alle Kosten ab, die im Zusammenhang mit operativen Eingriffen beim Hund anfallen. Dies gilt auch für die Nachsorge. Die Versicherung übernimmt die Kosten sowohl bei verletzungsbedingten als auch bei krankheitsbedingten Operationen. Die Kosten für diese Versicherung hängen von der Hunderasse, dem Alter und der Größe des Hundes ab. Beachte bitte, dass die meisten Versicherungen Leistungsgrenzen und Selbstbehalte vorsehen. Die Hunde-OP-Versicherung ist meist die günstigere Alternative zur Hundekrankenversicherung.
 
Die Hundekrankenversicherung ist im Grunde genommen wie eine private Krankenversicherung für den Menschen. Sie übernimmt die Kosten für ambulante Behandlungen beim Tierarzt. Operative Eingriffe sind oftmals mit eingeschlossen, aber dies variiert. Manchmal wird hier auch zwischen verletzungs- und krankheitsbedingten OPs unterschieden. Viele Hundekrankenversicherungen umfassen aber auch einen vollen Hunde-OP-Schutz. Häufig sind auch Vorsorgemaßnahmen inklusive oder werden zumindest bezuschusst. Bitte beachtet, dass die Hundekrankenversicherung meist erst nach einer vertraglich festgelegten Wartezeit greift.
Natürlich hoffen wir alle, dass wir die Versicherungen nie in Anspruch nehmen müssen. Aber damit ihr im Fall der Fälle gut abgesichert seid, lohnt es sich unbedingt, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.

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